Vaginalverjüngung/Vaginalstraffung – Spontangeburt oder Kaiserschnitt?

Eine Frage, die die Gemüter erhitzt und die Fachleute in zwei Lager spaltet. In wie weit beeinflusst die vaginale Spontangeburt von einem oder mehreren den äußeren und inneren Durchmesser der Vagina, und damit in der Folge die Qualität der sexuellen Erlebnisfähigkeit beim vaginalen Geschlechtsverkehr.
Es kann als gesichert gelten, dass trotz Beckenbodentraining nach der Geburt, der Durchmesser der Vagina zunimmt und dadurch die Reibungskräfte beim Geschlechtsverkehr abnehmen. Individuelle Risikofaktoren wie z.B. eine leichte Bindegewebsschwäche können diese negativen Effekte zusätzlich verstärken.
Ist der Kaiserschnitt des Rätsels Lösung? Ohne Frage zeigt sich in Nord- und Südamerika und auch in Europa eine steigende Frequenz von Kaiserschnitten.
Doch was passiert mit den Frauen, die bewusst die Spontangeburt wählen, und dieses Erlebnis auch nicht missen wollen?
Die Vaginalverjüngung oder Vaginalstraffung bietet hier einen Weg, trotz Spontangeburt, im weiteren Leben nicht auf ein befriedigendes und aufregendes Sexualleben verzichten zu müssen.
Durch die Vaginalverjüngung bzw. Vaginalstraffung wird der Tonus der Beckenbodenmuskulatur so gesteigert, dass der innere und äußere Durchmesser der Vagina in der Ursprungszustand zurückgeführt wird.
Durch den Einsatz des Laserskalpells lässt sich die Gefahr von Wundheilungsstörungen oder Narbenbildungen bei der Vaginalverjüngung bzw. Vaginalstraffung auf ein Minimum reduzieren.


Eingestellt am 27.11.2011 von Dr. R. Lauk